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H.O.M.E.
Goodbye 24
Dramatize me: formal korrekt
Monade Grund I + II
Contentum
Betonung
We´ve been here before
Überblick
Online
Immunsystem
o.T.
Irreversibel
8.2.1981 Geboren in Freyung
1986-1990 Grundschule St. Anton, Passau
1991-2000 Adalbert-Stifter-Gymnasium, Passau
2000 Abitur
Beginn des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste,
München bei Asta Gröting
2003 Studium bei Jürgen Drescher
2004 Studium bei Magdalena Jetelova
Ausstellungen, etc.
1999 - Gruppenausstellung „Bunker“ Bundeswehrgelände, Passau:
o.T, Malerei, Skulptur
2002 - Ausstellung „Immunsystem“, Birkenau 31 3.OG re, München
- Katalog Danner-Preis: „Westwärts“: once again, Print
- Gruppenausstellung „Mittendrin“, Berlin: o.T, Installation
2003 - Gruppenausstellung „Invasion 1“, Pasinger Fabrik, München:
Querschwebender Monolith, Installation
- Beitrag zur Zeitschrift „Schreib!“ von Uli Aigner
- Gruppenausstellung „Hauptaufgang“, Kunstakademie, München:
o.T., Milchschüttaktion
- Jahresausstellung 2003, Akademie der Bildenden Künste: Monade, Installation
- Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt München:
offener Wettbewerb: contentum, Installation über Gärtnerplatz (nicht
realisiert)
geladener Wettbewerb: Überblick, Intervention auf Flachdächern (nicht
realisiert)
- Stipendium der Stiftung Kunstakademie „Il Giardino di Daniel Spoerri“,
Toskana, Italien
2004 - Gruppenausstellung“ in echt, also anders“, Kunstraum, München:
14.01.04-16.32h-18.48h, Videoprojektion
- Einladung zu Salzachwerkstatt, Land Salzburg, www.salzachwerkstatt.at
Realisierung vorraussichtlich: Sommer 05
- Ausstellung „in sicherheit“ - Präsentation der Entwürfe
für das Gebäude der SwissRe:
1. Platz des Wettbewerbs „Kunst am Bau - SwissRe“: 0.0000191
Realisierung vorraussichtlich: Sommer 05
- Jahresausstellung 2004, Akademie der Bildenden Künste:
Dramatize me: formal korrekt, Installation in Zusammenarbeit mit Anna Witt
- Gruppenausstellung: "München-Prag" in FUTURA Art Gallery,
Prag, CZ:
H.O.M.E., Fotoserie (6 Stk. 80x100cm) +Video
- Einladung zur GhostAkademie von Uli Aigner.
2005 - Einladung zu "Weltenburger Spuren 2005", Sept. 05
- Gruppenausstellung "Frei. Inc", Asamfoyer, Freising
- Jahresausstellung AdBK, München: "PA-ON 214 M-YH 18"
- ghostAkademie, Rathausgalerie, München, 17.6.- 1.7.05: "semipermeabel"
- Einzelausstellung in Reinraum Galerie, Düsseldorf 8.4.- 27.4.05
- Ausstellung "GhostAkademie", Rathausgalerie, München 13.6.-1.7.05
- Realisierung des KunstamBau Projekts "0,0000191" am Gebäude
der SwissRe, München Mai 2005
- Realisierung der Arbeit im Rahmen der Salzachwerkstatt, Salzburg, Juli 2005
exhibitions:
1999 - group exhibition in „Bunker“ Bundeswehrgelände, Passau:
- o.T, painting, sculpture
2002 - exhibition „Immunsystem“, Birkenau 31 3.OG re, Munich
- catalogue Danner-price: „Westwärts“:
once again, Print
- group exhibition „Mittendrin“, Berlin:
o.T, Installation
2003 - group exhibition „Invasion 1“, Pasinger Fabrik, Munich:
Querschwebender Monolith, Installation
- issue in magazine „Schreib!“ of Uli Aigner
- group exhibition „Hauptaufgang“, Academy of Fine arts, Munich:
o.T., milk floating action
- annual exhibition of the Academy of Fine arts, Munich:
Monade, Installation
- art in open space, Munich:
open competition: contentum, Installation über Gärtnerplatz
(nicht realisiert)
- invited: Überblick, Intervention auf Flachdächern
(nicht realisiert)
- Stipendium „Il Giardino di Daniel Spoerri“, Toskana, Italy
2004 - group exhibition“ in echt, also anders“, Kunstraum, München:
14.01.04-16.32h-18.48h, Videoprojection
- Invitation zu Salzachwerkstatt, Land Salzburg, www.salzachwerkstatt.at
curated by Ulli Guggenberger
realised in summer 05
- exhibition „in sicherheit“ - presentation for the building of
SwissRe Insurance:
1. price of the competition „Kunst am Bau - SwissRe“: 0.0000191
reallised in summer 05
- Annual exhibition of the Academy of Fine Arts, Munich:
Dramatize me: formal correct, Installation in Cooperation with Anna Witt
- Group exhibition "Munich - Prag" in FUTURA Art Gallery, Prag, CZ:
H.O.M.E., Foto seria (6 Stk. 80x100cm) + Video
- invitation to ghostAkademie of Uli Aigner
2005 - solo exhibition in Reinraum Gallery, Düsseldorf 8.4.- 27.4.05
- exhibition "ghostAkademie", Rathausgalerie, München 13.6.-1.7.05
- realisation of KunstamBau Project "0,0000191" at SwissRe, Munich
May 2005
- realisation of the project within Salzachwerkstatt, Salzburg, Austria, Juli
2005
- Annual exhibition of the Academy of Fine Arts, Munich:
PA-ON 214 M-YH 18, Installation
- Group exhibition "Frei. Inc", Asamfoyer, Freising
- Invitation to Group exhibition: "Weltenburger Spuren 2005".
realisation Sept. 05, convent Weltenburg
Installation, 07/05, AdBK, München,
Parkplatz links
Video, 15min, 6/2005, Beitrag zur Ausstellung ghostAkademie, Rathausgalerie, München
in Kooperation mit Anna Witt
Kolosssaal
Raum 66, AdBK München
Der Kolosssaal ist mit einer 7 Meter hohen Zuschauertribüne gefüllt, die auf die leere Apsis hin ausgerichtet ist. Die Tribüne beginnt an der Apsis, erstreckt sich über die gesamte Bodenfläche. Betritt man den Raum, so befindet man sich unter der Tribüne, geht man weiter, so kann man über die Apsis - die man einzeln betreten soll (Ein Schild weist darauf hin) - die Tribüne betreten.
Durch die Installation wird die gesamte Aufmerksamkeit auf die Apsis ausgerichtet.
Die Monumentalarchitektur des Raumes und der expliziten Zuschauer auf der Tribüne
konzentrieren sich auf den einen Punkt in der Apsis, der für jeden der
die Fläche betritt, zur Bühne wird.
Es findet eine inszenierte Dramatisierung und Übersteigerung statt.
In der Installation passiert diese Inszenierung sehr ungefiltert und unverhofft:
Die alleinige Anwesenheit desjenigen der die Apsis betritt wird dramatisiert
und erhöht- dies sehr explizit.
"Ein leerer Raum erlaubt das Entstehen von etwas Neuem, denn alles, was mit Inhalt, Bedeutung, Ausdruck ... zusammenhängt, erwacht erst zum Leben, wenn es als unverbrauchte und neue Erfahrung geschieht“ Peter Brooks: "Empty Space"
Aktion 1/2002
Treppenaufgang re, Hauptaufgang
Akademie der Bildenden Künste, München
Performance 29/04/2003
Raum 103 - Akademie der Bildenden Künste, München
In den Boden des Ateliers Raum 103 in der Akademie der Bildenden Künste wurde mithilfe eines Schraubenziehers ein 5x15 cm großes und 27cm tiefes Loch gebohrt. Daraufhin wurde das Datum des Tages, an dem die Aktion stattfand, in dem Loch versenkt. Danach wurde das Loch wieder geschlossen und der Erscheinung des restlichen Bodens wieder angepasst.
Performance 20/12/2003
Parkplatz rechts vor d. Akademie d. Bildenden Künste, München
Der frisch mit Erde aufgeschüttete Boden des Parkplatzes wurde von mir als Erster betreten.
Kunst am Bau, Swiss Re, München-Unterföhring
Realisierung April 2005
Ein Teil des Wasserbassins im Innenhof der SwissRe - dem Herzen des Gebäudes-
soll vor dem Eintritt der unwahrscheinlichen Gefahr des Absturzes eines Meteoriten
geschützt werden.
Hierfür wird 3 Monate lang der Teil des Beckens mit einem Netz geschützt,
das teils am Gebäude, teils an einer Stangenkonstruktion befestigt ist.
Die Physis der Installation verbindet die Absurdität des Schadensfall-eintritts
mit der Gefahr und geistigen Präsenz durch die Berechnung der tatsächlichen
Wahrscheinlichkeit. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, so ist sie
dennoch durch deren Benennung geistig präsent - durch den installativen
Eingriff auch räumlich.
Wenn alsgleich Naturkatastrophen und dergleichen im Mittelalter noch als Strafen
Gottes gesehen wurden, so sind sie heute nur noch eine ungerechte Laune der
Natur, die mit Hilfe von Kalkulationen - basierend auf Erfahrungen aus der
Vergangenheit und naturwissenschaftlichen Konstanten - berechnet und einkalkuliert
werden können. Mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsberechnungen läßt
sich einschätzen, wann, wo und in welchem Ausmaß Katastrophen auftreten.
Das Interessante an der Institution SwissRe ist die Tatsache, dass sie nicht
nur gegen kleine Schadensfälle versichert. Erstversicherer haften für
Schadensfälle und kleinere Katastrophen - die Rückversicherung SwissRe
bietet Versicherungen gegen Erbeben, Orkane und sonstige Naturkatastrophen
und versichert, neben den Erstversicherern, ganze Länder.
Die SwissRe ist somit eine Art Metaversicherung und übernimmt die auf
Aufgabe der Wiedergutmachung, der Begleichung, des Ausgleichs von Katastrophen
und Fehlern in der Normalität.
Somit ist sie an der Schnittstelle zwischen Schicksal oder göttlicher
Kraft und jenen, denen der Schaden zuteil wurde und kann aus dieser Position
heraus gütig den Fehler durch finanzielle Entschädigung begleichen.
Die Versicherung übernimmt die Art der Umsorgung und Absicherung des Menschen,
die auf dem Handel beruht, dass zum Ausgleich im Schadensfalle eine tröstende
Geldsumme ausgezahlt wird.Es ist die Naturwissenschaft, die sich das Gebiet
der Schadensszenarien mehr und mehr erschloß.
Durch das Hinzuziehen aller wissenschaftlicher Felder wird die exakte Wahrschein-lichkeit
für das Ereignis Schadenseintritt x bestimmt. Schäden sind nicht
mehr (unberechenbare größen,) etwas Erschütterndes von Aussen,
das unbekannt in Eintrittszeitpunkt, -ort und Ausmaß über einen
kommt, keine mystische Kraft, die entweder gottgewollt straft oder neu strukturierend,
neu formend unsere Welt verändert. Empirik statt Mystik.
Es ist der Versuch der Konservation des Zustandes, des Mächteverhältnisses.
Es ist der aufklärerische Versuch, jeden Faktor des Daseins begrifflich
und numerisch verfügbar zu machen und somit ein Baustein in der Formel,
die die Welt erklären können will. Der Versuch jegliche Art von Faktoren,
die ausserhalb unserer Sinneswahrnehmungen und Berechenbarkeiten liegen, auzuschließen
und zu vernichten.
Durch diese physische Präsenz wird die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses
greifbar. Die Anwesenheit des Netzes ist das Risiko des Absturzes eines Meteoriten
plötzlich greifbar.
Es ist der präventive Akt der Absicherung vor Oben - vom Himmel.
Titelberechnung:
Die Anzahl der jährlich abstürzenden Meteoriten jeder Größe
(von winzig bis zu Infernogröße) weltweit wird mit zwischen 19.000
und 26.000 berechnet. Im Folgenden wird von 26.000 ausgegangen.
Wahrscheinlichkeit:
26.000 Meteoriten / Jahr / Erdoberfläche
26.000 Meteoriten / 365 Tage / 511.039.000km^2
71,23287 Meteoriten / Tag / 511.039.000km^2
0,00000014 Meteoriten / Tag / km^2
0,000.000.00042 Meteoriten / Tag / m^2
Für Fläche des Wasserbassins:
0,000.00021 Meteoriten / Tag / Fläche (Bassin)
0,000.0191 Meteoriten / 91 Tage / Fläche (Bassin)
Maximales Gewicht des Meteoriten:
Maximale Belastung des Netzes: 10kJ
Abstand bis Stratosphäre: 50 km
E = m x g x h > m = E / g x h
m = 10.000J / (9,81 x 10 x J/kg x m x 50.000m)
m = 0,9 kg
Die Installation wirkt wie eine Prothese, was eine Schutzeinrichtung vor Schäden in unbekannten Größenordnungen ja immer ist.
Installation 07/2003
Raum 10 - Akademie d. Bildenden Künste, München
Im Rahmen der Jahresausstellung wurde in Raum 10 der Kunstakademie ein Kronleuchter installiert, der mit einem Schlauchsystem ausgestattet war. Mithilfe einer Pumpe wurde die zähflüssige weiße Flüssigkeit, die die gesamte Bodenfläche bedeckte, in den Kronleuchter hochgepumpt, von dem die Flüssigkeit wieder heruntertropfte.
Installation 12/2002
Friedrichstr.123, 1.OG li, Berlin
Über einen bestimmten Zeitraum soll über dem Gärtnerplatz ein
Netz gespannt werden.
Das Netz soll ca. 2 Meter über den Hausdächern parallel zum Boden
gespannt werden. Das dabei verwendete Hanfseilnetz soll grobmaschig sein (mindestens
1m x 1m) und an einer Stangenkonstruktion auf den Hausdächern angebracht
werden.
Kunst im öffentlichen Raum, München
unrealisiert
Eine gemeinsam erlebte sinnvolle Sinnlichkeit tritt den Beweis an für ein Zusammenseinsollen und ist gleichzeitig Inhalt des Zusammenseins.
Fotoserie (6 Fotographien) + Videoloop 24 min,
10/2004
VHS, 15min, 13min, 2001
Sarah K. (8) liest fachspezifische Texte über:
a.) die psychischen und physischen Reifestufen von
Schulanfang bis Pubertät
b.) Morbidität im Alter
Aktion 7/2002
Birkenau 31, 3. OG., re, München
Während der Jahresaustellung der Akademie der Bildenden Künste 2002 wurde im Wohnzimmer der eigenen Wohnung ein Hochsitz installiert.
Im Eingangsbereich der Wohnung wurde ein Zettel mit Verhaltensregeln für die Ausstellung angebracht.
Die Ausstellung war ausschließlich von 5.ooh-7.ooh geöffnet.
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